Hannover

Hannover war eine Reise wert

In Deutschland haben Marina Schnider (Wangs) und Sandro Greuter (Heiligkreuz) mit dem Gewehr an den  International Shooting Competitions of Hannover (ISCH) ganz vorne mitgemischt.

Von Martin Nauer

Aktuell vertreten zwei junge Leute aus dem Sarganserland die Schweiz an internationalen Wettkämpfen. Eine davon befinden sich noch im Juniorenalter. In Hannover wussten sich die zwei ausgezeichnet in Szene zu setzen. Junior Greuter siegte im KK-Liegendmatch. Schnider wurde – ebenfalls liegend – Dritte.

Liegend und kniend Spitze
Noch vor zwei Wochen hatte Greuter im Training auf der heimischen Schiessanlage festgestellt: «Der Mündungsausschlag meines Gewehrs bei der Schussabgabe ist liegend nicht optimal. Das muss besser werden.» Offensichtlich hat sich das folgende gezielte Trainieren nun ausgezahlt.
In Hannover, im Wettkampf auf der Anlage des Bundesstützpunktes Sportschiessen, lag er nach der Qualifikation gemeinsam mit Landsmann Roberto May in Front. Beide hatten 592 Punkte vorgelegt und einen Punkt Vorsprung auf den Franzosen Lahbib. Im Final schoss Greuter 103.1 und sicherte sich mit 695.1 Punkten den Sieg vor dem Franzosen und seinem Kollegen May.
Den Dreistellungswettkampf 3×40 schloss Greuter mit 1250 Punkten ab, wobei er sich mit ausgezeichneten 387 Kniendpunkten mit der internationalen Spitze auf Augenhöhe befand.
Im Luftgewehrwettkampf holte sich der Junior von den Sarganser Sportschützen Platz 6. 588 Punkte genügten für den Einzug in den Final. Bemerkenswert: Im Final schoss Greuter nach einer 10 im zweiten Schuss eine 8.8. «So nicht!», wird er sich daraufhin zugeredet haben, denn danach verfehlte er das Zentrum nicht mehr.

 

Podest für Schnider
Ebenfalls liegend trumpfte Marina Schnider bei den Damen auf. Nur ein einziges Pünktchen hinter zwei Amerikanerinnen belegte sie mit 594 Punkten Platz drei. Zwischen den mit 595 Ringen punktgleichen Amerikanerinnen entschieden, weil bei den Damen kein Final ausgetragen wird, die Innenzehner über den Sieg. Mit 40 zu 39 gewann Amy Sowash vor Emily Holsopple. Im Dreistellungs- und im Luftgewehrwettbewerb schauten für Schnider (mit ansprechenden Resultaten) Ränge im Mittelfeld heraus.

 

 

 

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