Presse

31.03.17
Jugendtag G10m OSPSV in Wil
Premiere für Ressortleiter Oliver Blatter

Gegen 130 Sportlerinnen und Sportler aus den Kantonen Appenzell Inner- und Ausserrhoden sowie St.Gallen und Thurgau nahmen am diesjährigen Jugendtag Gewehr 10m in der Schiesssportanlage Thurau der Sportschützen Wil (Gewehr, Pistole, Armbrust) teil. Dabei kam es zu einer Premiere, indem der neue Ressortleiter Oliver Blatter erstmals für den Jugendtag verantwortlich zeichnete. Ihm standen verschiedene Helfer zur Seite, unter anderen sein Vorgänger Markus Wyss sowie Hasi Forster, Leiter Schützenfeste G10/50m, Bruno Hauser, Präsident der SG Goldach und Hausherr der regionalen Schiesssportanlage Witen, Marcel Schilliger, Präsident OSPSV und Jürgen Wetzel, Präsident SpS Wil, der das Büro persönlich managte und damit für die Übertragung ins Internet. Das Programm des Jugendwettkampfs für alle sechs Kategorien bestand aus 20 Schuss mit 10er-Wertung, innert 40 Minuten, inkl. Probeschüsse. Dass sowohl die jüngsten Teilnehmenden mit Jahrgang 2007 (U10) bis zu den 20 jährigen (U21) sehr wohl wissen, wie man mit dem Sportgerät richtig umzugehen hat, bewiesen sie einmal mehr eindrücklich, wobei dies von präziser Nachwuchsarbeit in den Vereinen und Verbänden zeugt. Wie diszipliniert es in einer Schiesssportanlage zu und her geht, davon sollten sich gewisse Politiker auf höchster Ebene einmal überzeugen, bevor sie immer wieder auf Kosten des Schiesssports an der Gesetzesschraube drehen.

Dass die Kategorie 1  (K1) plötzlich 38 Teilnehmende aufwies (Vorjahr 1), liegt wohl daran, dass diese in «U10/U13 mit fester Auflage», statt wie bisher «U9 sitzend aufgelegt», umbenannt wurde. Damit konnte Dario Rohner (Jahrgang 2005), SpS Gossau, am besten umgehen, gewann er doch mit 186 Punkten (94/92) die Goldmedaille, drei Punkte vor seinem gleichaltrigen Vereinskollegen Marc Jenny, der sich die Silbermedaille sicherte. Zwei Punkte hinter Jenny holte Niclas Kressel, SpS Sargans (2006), Bronce. Vorjahressiegerin Ramona Hobi, Sargans, inzwischen 10-jährig, belegte hinter lauter älteren Teilnehmern den 24. Rang, wobei sie sowohl ihre gleichaltrige Vereinskollegin als auch zwei weitere Kollegen gleichen Alters hinter sich liess.

13 Teilnehmende (Vorjahr 46), beteiligten sich in der K2 (U13/U15 mit beweglicher Auflage, vormals bis U14). Mit 166 Punkten (80/86) setzte sich Samuel Bücheli (2003), SpS Gais, an die Spitze, drei Punkte vor Lea Rügge (2004), Wil Stadt und neun Punkte vor Lars Van Laer (2004), Oberegg, womit die Edelmetallverteilung klar geregelt wurde. Vorjahressieger David Widmer (2004) versuchte diesmal sein Glück in der K3.

Bei David Stöcklin (2001), LG Appenzell, scheint es sich um ein aufstrebendes Talent zu handeln. Belegte er im Vorjahr in der K4 (U16 stehend frei) mit 179 Punkten (88/91) noch den 7. Rang, gewann er diesmal in derK3 (U17 stehend frei) mit 192 Punkten (95/97) klar die Goldmedaille, fünf Punkte vor Cheyenne Eugster (2001), Mauren-Berg und sechs Punkte vor Aimee Bolt (2001), Wil Stadt. Beteiligt waren 60 Sportlerinnen und Sportler.

Auch bei Gabriel Bihler (2000), FSG Stadt St.Gallen, ist ein Aufwärtstrend offensichtlich. 2016 in der K4 mit 187 Punkten noch Bronce-Gewinner, liess er diesmal in der auf U19/U21 umbenannten K4 nichts mehr anbrennen und gewann unter 13 Teilnehmenden ebenfalls mit 187 Punkten die Goldmedaille, einen Punkt vor René Kaiser (1997), Grabs und vier Punkte vor Marco Ebneter (1997), LG Appenzell.

Bei der K5 (U17 kniend, vormals U16), bestätigte der Appenzeller David Stöcklin im Feld von 17 Teilnehmenden seinen Formanstieg überzeugend. Mit 194 Punkten (97/97) realisierte er ein konstantes Resultat und damit den klaren Sieg, gefolgt von Selin Brauchli, SpS Wildhaus, die mit ihren 95/96 Punkten ebenfalls überzeugte und die Silbermedaille gewann. Im Vorjahr hatte sie in der gleichen Kategorie unter 60 Teilnehmenden noch den 26. Rang belegt.

In der K6 (U19/U21 kniend), überzeugte ein weiteres Talent, der 20-jährige René Kaiser, SpS Grabs, oder anders erklärt von der Werdenberger Kaiser-Schützen-Dynastie, hatte in den letzten Jahren mit vielen Spitzenresultaten auf sich aufmerksam gemacht. Auch diesmal setzte er sich in der K6 mit 189 Punkten (92/97) unter neun Teilnehmern an die Spitze. Dies vor Marco Ebneter, LG Appenzell und Robin Wehrli, Wil Stadt, dem viertplatzierten der K4 und dem ebenfalls viertplatzierten der K4 des Vorjahres. Die vormalige K7 (U20 kniend), wurde in die K6 (U19/U21) integriert. Peter Jenni, Presse OSPSV.

Hier gibt’s die Bilder der Podestplätze.


25.02.17
92. Delegiertenversammlung des OSPSV in Wagenhausen

Empfangen wurden die Delegierten und Gäste am Samstag, 25. Februar in der Turnhalle Kaltenbach mit einem Apéro, spendiert von der Gemeinde Wagenhausen sowie mit einem bunten Melodienstrauss der Stadtmusik Stein am Rhein, unter der Leitung von Stefan Hundertpfund. In der von Gemeindepräsident Harry Müller als «beste, schönste, heute sonnigste und lebenswerteste» Gemeinde gepriesen, konnte Verbandspräsident Marcel Schilliger um 14 Uhr 102 Stimmberechtigte zur 92. DV willkommen heissen, das heisst 86 Delegierte, zehn Ehren- und sechs Vorstandsmitglieder. Ein Wermutstropfen: Leider blieben die SpS Schlatt der Versammlung unentschuldigt fern. Speziell begrüsste der Präsident die Gäste: Cornelia Komposch, Thurgauer Regierungsrätin, den Gemeindepräsidenten Harry Müller, Dora Andres, Präsidentin SSV, Josef Dürr, Präsident der IG St.Galler Sportverbände, die Sportschützen Wagenhausen, mit Präsident Francis Blösch sowie die Ehrendamen Arlette Hirt und Deana Perico. Ebenso hiess er die GPK mit Philipp Metzger und Hanspeter Welti willkommen. Nach seinem Tourismus-Werbe-Slogan sprach Harry Müller von einer «normalen Thurgauer Landgemeinde», wobei er seiner Freude darüber Ausdruck verlieh, dass Wagenhausen als Tagungsort auserkoren wurde. Dass hier auf vier Anlagen aktiv geschossen wird (2x300m, 50m, Armbrust) hängt vielleicht damit zusammen, dass Johann Friedrich Vetterli, Bürger von Wagenhausen, mit dem legendären «Vetterli-Gewehr M78 10.4 mm» die erste Ordonnanzwaffe der Schweizer Armee entwickelt hatte, die von 1870-1890 Standard war, jedoch für Sekundärtruppen bis nach dem ersten Weltkrieg eingesetzt wurde.

«Im OSPSV fühlen wir uns daheim»
Bevor Marcel Schilliger den geschäftlichen Teil eröffnete, ehrte die Versammlung zu den Klängen eines Chorals die verstorbenen Schützenkameraden: OSPSV-Ehrenmitglied Hans Bösch, Ehrenpräsident der SpS Dicken Ebnat-Kappel (02.06.16), Werner Schmid, OSPSV-Dankeswappenscheibenbesitzer, SpS Grabs (06.10.16), Hans Hildebrand, Tälischützen Arbon-Roggwil (02.05.16), Urs Siegenthaler, SpS Degersheim (30.06.16), Albrik Schibli, Stadtschützen Wil (08.09.16), Robert Hemminger, SpS Schönenbaumgarten (28.09.16), Albert Beerli, SpS Dettighofen (07.10.16), Alfred Beck, SpS Dicken Ebnat-Kappel (06.12.16). Der Präsident schloss ebenfalls all jene verstorbenen Schützenkameraden ausdrücklich in die Ehrung ein, die dem Verband nicht gemeldet worden sind. Marcel Schilliger bedankte sich herzlich bei der Gemeinde für den Apéro und bei den SpS Wagenhausen für die top Organisation der DV. In seiner Begrüssung stellte Francis Blösch die SpS Wagenhausen vor und bedankte sich beim OSPSV für die gute Aufnahme in den Verband, nach der Auflösung des NSSV. Dabei betonte er, «im OSPSV fühlen wir uns daheim». Bei allen Helferinnen und Helfern bedankte er sich für ihr Engagement, ebenso bei den Sponsoren, die den Anlass erst möglich machten. Danach verabschiedete sich die Stadtmusik Stein am Rhein mit dem Sportschützenmarsch von der Bühne, wobei sich Marcel Schilliger für die wohlklingenden Musikvorträge beim Dirigenten und den Mitgliedern herzlich bedankte.

«Konzentration und Leistung gefragt»
Cornelia Komposch überbrachte die besten Wünsche der Thurgauer Regierung, die zwar mehrheitlich weiblich besetzt sei und dennoch schiesssportliche Fähigkeiten besitze. Die gesamte Regierung habe sich vorgenommen, am nächsten Kantonalschützenfest im 2018 den Kranz zu schiessen. Ganz wesentlich zur Entwicklung des Schiesssports als Spitzensport habe sicher auch Heidi Diethelm mit ihren Leistungen beigetragen. «Beim Schiessen ist regelmässiges Training, Analytik, Konzentration und Leistung im wichtigen Augenblick gefragt», betonte die Chefin des Departementes Justiz und Sicherheit, die damit auch Herrin des Schiesssports ist. Zudem erklärte sie, das Verbands- und Vereinswesen trage zu stabilen Strukturen im Kanton bei. Die Regierungsrätin bedankte sich bei allen Funktionären für ihr Engagement zugunsten der Allgemeinheit.

Problemloser Geschäftsverlauf
Per 30.11.2016 bestand der OSPSV aus 54 Vereinen mit 1‘390 Mitgliedern (+112). Diese setzten sich zusammen aus 892 lizenzierten (-26) und 498 (+138) übrigen Mitgliedern. Namens des SSV machte Marcel Schilliger darauf aufmerksam, dass in der VVA stets die aktuellen Postadressen der Funktionäre, vor allem aber auch E-Mail-Adressen und eine Bankverbindung erfasst sein müssen. Zudem betonte er, mit der Änderung der USS-Richtlinien per 01.01.15 sei es noch wichtiger, «dass alle eure Vereinsmitglieder in der VVA erfasst sind». Dabei müsse auch an die Nachwuchsschützen gedacht werden, welche noch nicht im Besitz einer Lizenz seien. Protokoll und Jahresberichte wurden diskussionslos genehmigt, ebenso die Rechnung, mit einem Gewinn von rund 2‘000 Franken. Das Budget des laufenden Jahres rechnet ebenfalls mit einem kleinen Gewinn. Der Jahresbeitrag wird für 2017 bei 30 Franken pro lizenziertes Mitglied belassen. Bei den ordentlichen Wahlen wurden die Vorstandsmitglieder Brigitte Baumann, Ivo Bernhardsgrütter, Peter Benz, Bruno Wyss und Peter Jenni einstimmig bestätigt. Als Beisitzer ebenfalls einstimmig neu in den Vorstand gewählt wurde Thomas Mäder, Dettighofen, derzeit noch OKSV-Präsident, der im OSPSV als Finanzchef vorgesehen ist. Vizepräsident Bruno Wyss wäre kein Innerrhödler, hätte er den Präsidenten einfach so wählen bzw. bestätigen lassen. Nein, denn schliesslich war noch Fasnacht, also tat er dies in Form einer lustigen Schnitzelbank. Der einstimmigen Wahl mit der Stimmkarte folgte ein tosender Applaus, der wohl vom Thurgau bis ins Appenzellerland Gültigkeit hatte. Danach bedankte sich der Präsident herzlich bei der IG St.Galler Sportverbände sowie bei Sport Toto Thurgau und Appenzell Ausserrhoden, für die jährliche grosszügige Unterstützung des Verbandes und der Vereine. Ebenfalls erwähnte er alle Sponsoren (siehe Jahresbericht), denen er für die Unterstützung ebenfalls herzlich dankte.

«Im Thurgau scheint immer die Sonne»
Dora Andres überbrachte die Grüsse des SSV. Sie sei gerne in der Ostschweiz «und wenn ich in den Thurgau komme, scheint immer die Sonne». Ein grosses Kompliment machte sie den zuständigen Funktionären und Vorstandsmitgliedern sowie besonders jenen, die sich für den Nachwuchs einsetzen. Die Ostschweiz dürfe sich über die vielen Schützen in den nationalen Kadern freuen. Weltspitze: «Wir haben 16 lange Jahre gewartet, bis wir mit der Thurgauerin Heidi Diethelm wieder eine Medaille feiern durften.» Die top Pistolenschützin habe in den letzten drei Jahren alles auf eine Karte gesetzt. Talent allein reiche eben nicht, um so weit zu kommen, «es ist ein unbedingter Einsatz nötig», betonte Dora Andres. Weiter erwähnte sie das nationale Leistungszentrum in Magglingen, das weiteren Schützen Gelegenheit bieten werde, den Sport als Profis zu betreiben. Nur wenn sich die Vereine öffnen und nach aussen treten sowie ihre Aktivitäten und Kurse aktiv bewerben, könne die Basis gestärkt werden. Um die Vereine zu unterstützen sei das Projekt Zwinky gestartet worden, wobei die Zwinky-Botschafter den Vereinen bei ihren Aktionen behilflich sein werden. Deshalb würden auch das Auflageschiessen und weitere neue Kombinationen gefördert, betonte die SSV-Chefin, die per DV 2017 zurück tritt. In Lugano werde ein neuer SSV-Präsident gewählt, wobei derzeit zwei Namen im Spiel seien: Luca Fillipini TI und der Urner Nationalrat Beat Arnold. 2019 sei der Zwinky-Anlass in der Ostschweiz, das ESFJ werde in Frauenfeld durchgeführt. Zum Schluss wünschte Dora Andres eine gute Schiesssaison, zudem bedankte sie sich bei allen für ihren Einsatz. Marcel Schilliger bedankte sich bei Dora Andres mit einem Präsent aus dem Thurgau.

«Spannung pur – Faszination Schiesssport»
Nun kam unser «Schitzelbäncler» nochmals zum Wort, dies eher bestimmt denn lustig. Bruno Wyss erwähnte die Ostschweizer Finalwettkämpfe Einzel- und Gruppenmeisterschaft G10m, die in den Jahren 2016/2017 in Gais ausgetragen wurden, wofür er sich bei den SpS Gais nochmals herzlich bedankte. 2018/2019 finden die Finalwettkämpfe in Ebnat-Kappel unter dem Motto «Spannung pur – Faszination Schiesssport» statt, mit zusätzlichem Wettkampf und attraktiven Preisen am Samstagabend (siehe www.lgek.ch). Er wünsche sich in den Kategorien Frauen und Männer grössere Beteiligungen, damit diese aufrechterhalten werden könnten. Auch die Zwei- und Dreistellungswettkämpfe seien wichtig. Er forderte die Funktionäre auf, die Schützen zur Teilnahme zu motivieren. Marcel Schilliger legte anschliessend allen Schützinnen und Schützen ans Herz, an den Schiessanlässen im Verbandsgebiet teilzunehmen: «Wenn sich schon jemand Mühe gibt, einen Anlass zu organisieren, sollte dies auch mit Teilnehmern honoriert werden», dies gelte auch für die Verbandsanlässe. Hier wünsche er sich, dass alle Vereine ihre Zugehörigkeit zum OSPSV unter Beweis stellten, indem sie an den Wettkämpfen teilnehmen. Hansruedi Tinner überbrachte die Grüsse des VOSS. Er betonte, 2017 würden die Jungveteranen mit Jahrgang 1962 speziell begrüsst, wobei er sich auf Neumitglieder freue. Peter Benz empfahl das Sichtungsschiessen des Nachwuchskaders. Es gebe gute Schützen, die noch nicht im Kader seien. Er benötige dringend gute Athleten, damit der Verbandsmatch wieder beschickt werden könne. Im Anfängerkader seien auch Anfänger willkommen. Markus Wyss machte Werbung für die OFFA vom 19. bis 23. April, wobei er für den Stand noch Helfer sucht. Zur nächsten DV lädt Bruno Hauser mit seinen Schützen am 24. Februar 2018 nach Goldach ein. Für 2019 könnte der Tagungsort möglicherweise in Appenzell Innerrhoden zu finden sein?

Ehrungen OVM und Faude & Huguenin
Koni Jakob, Abteilungsleiter OVM, stellte die Gewinner vor und überreichte die Wanderpreise. Kat. 1: 1. Rang Dettighofen 1 (5489 Punkte), 2. Weissbad 1 (5487). Kat. 2: 1. Dettighofen 2 (5372), 2. Weissbad 2 (5367). Kat. 3: 1. Grabs 2 (5266), 2. Nord-Gähwil (5222). Den Ehrenpreis Faude & Huguenin für das beste Volksschiessen überreichte Marcel Schilliger persönlich an Daniel Brägger, Schützenmeister der SpS Dicken Ebnat-Kappel. Mit 703 (+41) Doppeln führen die Toggenburger die Rangliste mit einem Vorsprung von 101 Doppeln auf Dielsdorf und Umgebung (ZH) an. Ihre Wanderpreise konnten definitiv entgegen nehmen: Ebnat-Kappel, Mosnang, Wildhaus, Kirchberg, Weissbad.

Ehrungen erfolgreicher Sportlerinnen/Sportler
Die Ehrung der Eliteschützen an internationalen und nationalen Wettkämpfen, die alle einen Blumenstrauss erhielten, führte Matchchef Bruno Wyss durch. CHM: Nadja Kübler, 2. Rang Frauen liegend G50m plus Nachtrag EM 2015, 3. Rang Frauen 3-Stlg. Team, Myriam Brühwiler, 2. Rang Frauen 3-Stlg. G10m, Andrea Brühlmann, 3. Rang Frauen 3-Stlg. G50m (entschuldigt), Sandro Greuter, 3. Rang Männer liegend G50m, Hanspeter Künzli, 3. Rang Senioren 3-Stlg. G50m. CHM Veteranen G10m: Werner Höhener 1. Rang (entschuldigt), Bruno Andreoli, 2. Rang, Dölf Dobler, 3. Rang (entschuldigt), Robert Duff, 3. Rang Seniorveteranen. Kniend-Meisterschaften: Andreas Diem, 3. Rang Männer (entschuldigt).

Ehrung Nachwuchs-Schützinnen/Schützen
Peter Benz ehrte den Nachwuchs. EM G10m Györ (HUN): Christoph Dürr, 2. Rang Team. Junioren EM Tallin (EST): Christoph Dürr, 1. Rang Liegendmatch Team. Studenten WM Bydgoszcz (POL): Christoph Dürr, 2. Rang Dreistellungsmatch Team und 3. Rang Einzel G10m. CHM G50m: Christoph Dürr, 1. Rang Junioren liegend und 1. Rang Junioren 3-Stlg., Olivia Hagmann, 1. Rang Juniorinnen liegend, Nina Suter, 2. Rang Juniorinnen liegend (entschuldigt), Martina Kaiser, 3. Rang Juniorinnen 3-Stlg., Christian Alther, 3. Rang Junioren 3-stlg., Sarina Hitz, 3. Rang Jugend 3-Stlg. Jugendfinal SSV G10m: Michelle Kalberer, 1. Rang G10C (stehend frei), Noel Rütti, 2. Rang G10C (entschuldigt), Ramona Hobi, 2. Rang G10K (sitzend feste Auflage). Jugendtag G50m: Alessia Bolt, 1. Rang G50C (entschuldigt), David Widmer, 2. Rang G50A (liegend aufgelegt). Wintermeisterschaft G10m: Nina Suter, 1. Rang Junioren U21 (entschuldigt). Peter Benz bedankte sich bei allen Vereinen für die vorbildliche Nachwuchsausbildung, die sich bei den vielen nationalen und internationalen Wettkämpfen positiv auswirke. Christoph Dürr wünschte er gut Schuss an der EM, welche vom 6.-12. März in Maribor (SLO) stattfindet.

Ehrungen verdienter Funktionäre
Josef Dürr überbrachte die Grüsse der IG St.Galler Sportverbände. Einerseits bedankte er sich bei den Funktionären, andererseits gratulierte er allen Athletinnen und Athleten zu ihren Erfolgen. Markus Wyss, der am Samstag seinen 72 Geburtstag feiern konnte, ehrte Josef Dürr für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Während 54 Jahren hatte er sich ununterbrochen für Vereine und den Verband engagiert. Dafür durfte Markus Wyss von Josef Dürr ein Kuvert und die Ehren-Urkunde der IG entgegen nehmen. Aufgrund seines Rücktritts als Ressortchef Jugendtag G10/50m schloss sich für Markus Wyss gleich die zweite Ehrung an, indem ihm Marcel Schilliger die OSPSV-Dankeswappenscheibe übergab. Dennoch bleibt der nimmermüde Schaffer dem OSPSV als Verbandscoach und OFFA-Verantwortlicher weiterhin erhalten. René Trösch, Stein am Rhein, Mitglied der SpS Wagenhausen, konnte die vierte Sportschützenauszeichnung entgegen nehmen, wobei sein Vater Ernst Trösch bereits in Besitz der fünften Auszeichnung kam. Andreas Graf, seit 1991 Präsident der SpS Sitterdorf, erhielt von Dora Andres die SSV Verdienstmedaille. Schliesslich überreichte Brigitte Baumann die Geburtstags-Präsente für die Ehrenmitglieder: Beat Hug, Stein am Rhein (55.), Hanspeter Hauser, Au (70.). In Abwesenheit (entschuldigt): Susi Giger, Eschenz (60.), Ueli Gross, Schaffhausen, Ehrenpräsident ex. NNSV (75.), Ernst Forrer, Arbon (80.), Egon Völki, Arbon (80.). (Peter Jenni, Presse OSPSV)

Impressionen von der DV 2017


27. – 29.01.17
Glanzresultate an den Ostschweizer Meisterschaften 10m
OSPSV Einzel- und Gruppenmeisterschaft Luftgewehr 10m in Gais: Hervorragend organisiert von den einheimischen Sportschützen, die eine super Infrastruktur mit Festwirtschaft bereit stellten, kämpften in Gais Sportlerinnen und Sportler, die sich in drei Heimrunden qualifiziert hatten, in neun Kategorien, um die Ostschweizer-Meistertitel und die Medaillensätze. Die spannenden Finalwettkämpfe gemäss ISSF mit allfälligem Shoot-off der letzten Acht bei den Einzelmeisterschaften waren für Sportler und Zuschauer die absoluten Highlights. Damit endete am Sonntagabend ein spannendes Sportschiessen-Wochenende. Geleitet wurden die Wettkämpfe von Werner Höhener, Gais und Bruno Wyss, Appenzell. Als OK-Präsident zeichnete wie schon vor Jahresfrist Christian Sprenger verantwortlich, wobei ihm und seiner ganzen Helfer-Crew ein dickes Lob und ein grosses Dankeschön gehören.

Einzelmeisterschaft
Erstmals konnten sich am Freitagabend die Schützen ab 46 Jahren am Auflageschiessen beteiligen (4×10 Schuss), wofür sich 15 Männer qualifiziert hatten. Als erster OS-Meister durfte sich Urs Schmutz, Frauenfeld, feiern lassen, der mit 413.7 Punkten gewann, vor den drei Appenzellern René Harder (409.2), Andreas Wild (405.8) und Sepp Räss (398.3).

Einen tollen Wettkampf lieferten sich Joel Brüschweiler, Gossau Sport und Lars Färber, Altstätten-Heerbrugg, in der Kategorie Männer. Die Qualifikation hatte Lars Färber mit 617.8 Punkten gewonnen, sage und schreibe 15.8 Punkte vor seinem Final-Kontrahenten, wobei Michael Kaiser mit 612.6 Punkten den 2. Rang belegte. Im Final liess der Gossauer gar nichts anbrennen und gewann den Titel mit 202.7 Punkten (Schuss-Durchschnitt «Ø» 10.135), vor dem Rheintaler, der auf seinem Konto 201,7 Punkte verbuchte (Ø 10.085). Michael Kaiser schied als Letzter aus und gewann Bronce (179.8/18 Schuss).

Noch ein Mü setzte Martina Kaiser, Grabs, bei den Frauen hinzu, die schon in der Quali zusammen mit Myriam Brühwiler, Gossau, vorne lag (408.9). Im Final liess die Werdenbergerin die Ebnaterin Larissa Bösch nur nach der zweiten Serie kurz Siegesluft schnuppern, danach zog sie kontinuierlich davon und gewann den Titel mit 203.5 Punkten (Ø 10.175), vor der Toggenburgerin (201.4/Ø 10.07). Myriam Brühwiler, die als Letzte ausschied, gewann die Bronce-Medaille (180.7/18 Schuss).

Bei der Altersklasse war am Schluss die gesamte Finalrangliste mit jener der Quali identisch. Dennoch spielte sich hier etwas Besonderes ab. Den Final gewann Ignaz Nachbaur aus Vorarlberg (197.2), der seit vielen Jahren bei Ebnat-Kappel schiesst, vor Hanspeter Künzli, ebenfalls Ebnat-Kappel. Als Ausländer ist Nachbaur jedoch nicht Medaillen berechtigt und kann auch den OSM-Titel nicht beanspruchen. Somit gewann Künzli die Goldmedaille und den Titel (195.0), vor Christian Baumgartner, Wil Stadt (169.1/18 Schuss) und Hansueli Mettler, Ebnat-Kappel (151.0/16 Schuss).

Den absoluten Spitzenwettkampf boten dem begeisterten Publikum die beiden Juniorinnen Sarina Hitz, Mauren-Berg und Nina Suter, Ebnat-Kappel, die sich bereits in der Qualifikation nichts geschenkt hatten. Hitz gewann die Quali mit 624 Punkten, was einen Ø von 10.4 bedeutete. Suter realisierte 620.7 Punkte (Ø 10.345). Der Final zwischen den beiden Spitzentalenten entwickelte sich zu einem Wechselbad der Gefühle, da nach jedem Schuss die Positionen wechselten. Mit Schuss 16 übernahm Suter zum letzten Mal mit 0.3 Punkten Vorsprung die Führung, danach setzte sich die Thurgauerin endgültig durch und verwies die Toggenburgerin mit zwei Punkten Vorsprung (204.6:202.6) auf den Ehrenplatz, wobei die beiden einen Ø von 10.23:10.13 aufwiesen. Damit ging der Titel an Mauren-Berg. Zwischendurch lehrten Bronce-Gewinnerin Sara Mosberger, Gais sowie Linda Riedener, Ebnat-Kappel (4.) und Rebecca Pleithner, Grabs (5.) das führende Duo das Fürchten, wenn sie wieder hautnah heran kamen oder sogar mal den Rang streitig machten.
Die Rangfolge der Qualifikation bei den Jüngsten (Jugend) zeigte sich nicht mit jener des Finals identisch. Gewonnen wurde die Quali von David Stöcklin, Appenzell (396.5), vor Michèlle Kalberer, Sargans (395.6). Im Final setzte sich in den zwei Serien zwar Stöcklin an die Spitze, doch ab den Einzelschüssen dominierte Tamara Katschnig, Gais (Quali 6.) das Geschehen und holte vor Michèlle Kalberer Gold und damit den Titel (194.4:192.0). David Stöcklin schied als Letzter aus und gewann Bronce (171.4).

Gruppenmeisterschaft
Ebenfalls zu einem Highlight der Spitzenklasse liessen Altstätten-Heerbrugg (Lars Färber, Ramona Eugster, Manuela Eugster, Andreas Widmer) und Gossau (Joel Brüschweiler, Myriam Brühwiler, Christian Alther, Nathalie Gsell) den Elite-Final werden. Beide realisierten 1546 Punkte, wobei die Rheintaler den Sieg dank 89:82 Innenzehnern für sich entschieden. Mit nur einem Punkt Rückstand (1145/83 IZ) folgte Ebnat-Kappel 1 (Larissa Bösch, Martina Scherrer, Mirjam Künzli, Hanspeter Künzli) auf dem 3. Rang.

Damit war die Spannung beim Publikum noch längst nicht verflogen, denn im Junioren-Final lieferten sich Ebnat-Kappel (Nina Suter, Linda Riedener, Saskia Hug) und Grabs 1 (Marlies Kaiser, Rebecca Pleithner, René Kaiser) ebenfalls einen harten Zweikampf, wobei die Ebnaterinnen den Titel mit einem Punkt Vorsprung (1138:1137) ins Toggenburg entführten. Die Bronce-Medaille gewann Gastgeber Gais, mit Sara Mosberger, Sabrina Katschnig und Thomas Dörig (1116).

Im Jugend-Final hiess die Spitzenpartie Ebnat-Kappel 1 (Yanick Abderhalden, Anouk Fässler, Nina Kuratli) gegen Stadtschützen Wil (Aimee Bolt, Alessia Bolt, Dominic Sennhauser), wobei es wiederum die Toggenburger waren, welche die Goldmedaille und damit den Titel mit zwei Punkten Vorsprung für sich beanspruchten (537:535). Damit der Ausgleich zwischen Ausser- und Innerrhoden wieder hergestellt war, gewann Appenzell mit David Stöcklin, Ralf Gmünder und Samuel Bücheli ebenfalls die Bronce-Medaille (525). (Peter Jenni, Presse OSPSV)


02.10.16
Ostschweizer Jugendtag 2016 in Goldach
Rund 130 Sportlerinnen und Sportler der Jahrgänge 2008 bis 1996 aus den Kantonen
St.Gallen (Altstätten, Goldach, Gossau, Grabs, Kirchberg, Mosnang, Neckertal, Sargans, Wil,
Wildhaus) sowie Thurgau (Dettighofen, Lengwil, Neunforn, Schönholzerswilen, Sitterdorf,
Weinfelden) und Appenzell Innerrhoden (Weissbad), beteiligten sich in fünf Kategorien am
Jugendtag Gewehr 50m des Ostschweizer Sportschützenverbandes (OSPSV) in Goldach. Die
Jüngsten zählten acht Lenze und schossen in der Kategorie (K) liegend aufgelegt, die Älteren,
bis 20-jährig, massen sich in den K2 und 3 liegend frei sowie K4 kniend und K5 3-Stellungen
(kniend, liegend, stehend). Perfekt organisiert und problemlos durchgeführt wurde der
Anlass vom 25.09.16 zum 13. und zum letzten Mal unter der Leitung von Markus Wyss, Bischofszell,
Abteilungsleiter Jugendtag OSPSV sowie dessen designiertem Nachfolger Oliver Blatter,
Brunnadern (SpS Neckertal). Unterstützt wurden die beiden vom Helferteam mit Hans-Ulrich
Forster, Leiter Schützenfeste G10/50m, Bruno Hauser, Hausherr der regionalen
Schiesssportanlage Witen, sowie von Jasmin Blatter und Stefan Egli.

K1 (62 Teilnehmende): Mit dem Superresultat von 193 Punkten (drittbestes Tagesresultat)
gewann der 12-jährige David Widmer, Neckertal, die Goldmedaille (20 Schuss mit Zehnerwertung),
vor dem 13-jährigen Silbermedaillengewinner Jordan Hug, Grabs, der mit 192
Punkten das viertbeste Tagesresultat erzielte und dem 10-jährigen Alik Fluri, Kirchberg, der
mit ebenfalls tollen 189 Punkten Bronce gewann.

K2 (48 Teilnehmende): Die 15-jährige Aimee Bolt, Wil, gewann die Goldmedaille mit dem
zweitbesten Tagesresultat von 194 Punkten, vor dem gleichaltrigen David Stöcklin, Weissbad,
der mit 193 Punkten (drittbestes Tagesresultat) die Silbermedaille holte und dem 16-jährigen
Bronce-Gewinner Pascal Schmidt, Neckertal, der 192 Punkte vorlegte (viertbestes
Tagesresultat). Ebenfalls 192 Punkte erreichte die 13-jährige Alessia Bolt, Wil, die sich
umgangssprachlich mit der ledernen Medaille (4. Rang) begnügen musste.

K3 (15 Teilnehmende): Der 19-jährige Pavel Müller, Lengwil, erreichte mit 196 Punkten das
Tages-Höchstresultat und gewann damit die Goldmedaille, vor seinem 17-jährigen Vereinskameraden Sean Caforio, der mit 194 Punkten (zweitbestes Resultat) die Silbermedaille
gewann sowie dem gleichaltrigen Christian Meyer, Sitterdorf, der sich mit 190 Punkten die
Bronce-Medaille sicherte. Ebenfalls mit 190 Punkten mussten sich der 17-Jährige Sandro
Gieseck, Wil und der 18-jährige Nils Nett, Goldach, mit den Rängen 4 und 5 abfinden.

K4 (9 Teilnehmende): Es scheint so, als ob es sich hier (kniend) um eine schwierige Kategorie
handelte, deren Rangliste David Stöcklin, Weissbad, mit 186 Punkten anführte und mit der
Goldenen seine zweite Medaille gewann. Pascal Schmidt, Neckertal, holte mit 175 Punkten
Silber und der 16-jährige Robin Wehrli, Wil, mit 165 Punkten Bronce.

K5 (4 Teilnehmende): Mit 545 Punkten (3×20 Schuss Zehnerwertung) sicherte sich auch hier
Pavel Müller, Lengwil, die Goldmedaille, wobei er liegend mit 196 Punkten zum zweiten Mal
das Tages-Höchstresultat erzielte. Pascal Schmidt, Neckertal, holte mit 525 Punkten Silber
und damit seine dritte Medaille. Die 15-jährige Sara Bartholdi, Sitterdorf, gewann mit 488
Punkten die Bronce-Medaille, wobei auch sie liegend mit 192 Punkten das viertbeste Tagesresultat
erzielte. Nicht das Resultat war beim 11-jährigen Ralf Gmünder, Weissbad,
entscheidend, sondern der Umstand, dass er sich in seinem Alter überhaupt an die
schwierigste Aufgabe heran wagte und dabei mit 411 Punkten den 4. Rang belegte. Bei allen
Teilnehmenden ist klar ersichtlich, dass die niedrigsten Resultate stehend erzielt wurden, da
wohl die Kräfte nachliessen, was bei Ralf Gmünder besonders der Fall war, was des Alters
wegen wohl niemanden erstaunte.

Sichtungsschiessen am 16. Oktober
Anlässlich der Rangverkündigung verabschiedete sich Markus Wyss nach seinem 13. Einsatz
als Abteilungsleiter Jugendtag OSPSV und übergab das Zepter seinem Nachfolger Oliver
Blatter. Trotzdem bleibt Markus Wyss dem OSPSV für die Ausbildung Jugend G50/10m
erhalten. Er bedankte sich besonders bei den Nachwuchsleitungen und hofft dabei weiterhin
«auf schöne Kurse und Begegnungen». Oliver Blatter dankte ebenfalls allen Leiterinnen und
Leitern sowie seinem Vorgänger und dem Witen-Hausherrn Bruno Hauser. Ebenso dem
Büropersonal und dem Wirte-Paar Ruth und Küchenchef Martin Laub mit ihrem Personal,
die mit der grossen Anzahl Teilnehmenden besonders gefordert waren. Verbandspräsident
Marcel Schilliger schliesslich forderte die Jungen auf, am Sichtungsschiessen vom 16.
Oktober teilzunehmen, damit die Abgänge im Kader wieder aufgestockt werden können.
Anmeldungen nimmt Peter Benz gerne entgegen. (Peter Jenni, Presse OSPSV)


18.09.16
Spannender Liegend-Final GM G50m OSPSV

Wanderpreisgewinner: Dicken Ebnat-Kappel 1 (1. Rang), Kirchberg (2.), Dettighofen (3.).

In der Schiesssportanlage Witen in Goldach herrschte Schützenwetter, ohne Sonne, Schatten oder Regen. Letzterer wartete bis kurz vor der Rangverkündigung, um dann doch noch zu zeigen, es hätte auch anders sein können. Top motiviert waren sowohl die Sportlerinnen und Sportler als auch die Organisatoren, unter der Leitung von Hans Brauchli (SpS Wildhaus), Ressortleiter GM OSPSV, der einmal mehr von Hausherr Bruno Hauser, seit 26 Jahren Präsident der SG Goldach und Christian Baumgartner, Präsident der Kleinkalibersektion bei den Stadtschützen Wil, unterstützt wurde. Buchstäblich ins kalte Wasser musste Brigitte Baumann (SPS Dicken Ebnat-Kappel/Sekretariat OSPSV), die den ersten Teil des Finals leiten musste, während sich Hans Brauchli als Aktivschütze betätigte. Trotz ihres Ersteisatzes in dieser Sparte leistete sie vorzügliche Arbeit, die das Publikum und die Fans mit Applaus würdigten.

Höheres Resultat war entscheidend
Für die Finalteilnahme hatten sich 18 Gruppen in drei Heimrunden qualifiziert, jeweils mit Dettighofen, Wolfhalden und Kirchberg (1. Runde), Dettighofen, Lengwil und Wildhaus (2. Runde) sowie Lengwil, Dettighofen und Mels (3. Runde) an der Spitze. Nach der ersten Qualifikationsrunde für den Hauptfinal der besten Sechs führte Kirchberg die Zwischen-Rangliste an, 4 Punkte vor Dettighofen und 5 Punkte vor Dicken Ebnat-Kappel (Dicken). Nach der zweiten Quali-Runde sah sich Kirchberg weiterhin an der Spitze, 2 Punkte vor Dicken sowie je 7 Punkte vor Dettighofen, Heerbrugg-Balgach und Wildhaus. Mit je einem Punkt Rückstand auf das vorherige Trio folgten Mosnang und Lengwil, wobei Lengwil den Final verpasste, da Roland Gyger in der 1. Runde mit 198 Punkten gegenüber 2×196 von Martin Brüllmann und Martin Tschannen das höhere Resultat erzielt hatte.

Spannung pur im Hauptfinal
Kirchberg (Vorjahr 8. Rang) startete mit 1944 Punkten in den Hauptfinal, vor Dicken, 1942 (Vj 4.), Dettighofen, Heerbrugg-Balgach und Wildhaus (je 1937) sowie Vorjahressieger Mosnang (1936). Nach der ersten Runde mit je drei Athletinnen/Athleten lag Dicken 5.7 Punkte vor Kirchberg und 7.0 Punkte vor Mosnang, wo Josef Baumann mit 104.6 die höchste Punktzahl erreicht hatte, vor Hansueli Mettler, Dicken (104.2) und Stephan Fröhlich, Dettighofen (103.4). Auf Rang 4 folgte Dettighofen (Vj 2.) mit 8.6 Punkten Rückstand auf Dicken. Nach der zweiten Runde mit je zwei Sportlerinnen/Sportlern wechselte die Rangfolge von Mosnang zu Dettighofen, wo Trix Spuhler mit 103.3 Punkten das höchste Resultat erreicht hatte, vor Andreas Widmer, Heerbrugg-Balgach (102.9) und Olivia Hagmann, Kirchberg (102.3).

Wanderpreise in Form von Glocken
Zu Beginn der Rangverkündigung meldete sich Verbandspräsident Marcel Schilliger zum Wort. Es war ihm ein besonderes Anliegen, sich bei Hans Brauchli, der den Liegend-Final (auch 2-Stellung) zum zweiten Mal perfekt organisiert und durchgeführt hatte, herzlich zu bedanken, ebenso beim Helferteam, für die schnelle Auswertung. Sein Dank ging auch an die Sportlerinnen und Sportler. Hans Brauchli, der das Rangverlesen durchführte und den drei Erstplatzierten die Wanderpreise in Form von Glocken überreichte, dankte allen Aktiven, den Helfern und den Wirtsleuten, für die gute Arbeit bzw. Bewirtung. Speziell bedankte er sich bei Bruno Hauser, «für das pflichtbewusste Einrichten und Aufräumen der Schiessanlage». Marcel Schilliger und Hans Brauchli zeigten sich darüber erfreut, dass es trotz Abmeldungen gelungen war, den Final mit dem Maximum von 18 Gruppen durchzuführen. Kurzfristig eingesprungen waren in dankenswerter Weise Neckertal 2, Vaduz und Degersheim.
(Peter Jenni, Presse OSPSV)

Medaillenplätze


13.08.16
Final OSPSV Einzelmeisterschaften G50m Elite, Goldach

Ostschweizermeister: Romana Eugster, Hansueli Mettler, Andreas Diem, Michael Schweizer

Wie schon eine Woche zuvor bei den Junioren in Gossau spielte das Wetter auch bei der Elite in Goldach mit, wobei es beim letzten Final, der um 18.30 Uhr startete, auf einigen Scheibenbildern bereits Schattenspiele gab. Ausgetragen wurden die Wettkämpfe in den Kategorien Dreistellung Männer/Frauen (je 20 Schuss kniend, liegend, stehend) mit Final, Zweistellung aller Kategorien (je 30 Schuss liegend, kniend) ohne Final sowie Liegend Senioren/Veteranen und Männer/Frauen (je 60 Schuss) mit Finals. Organisiert und durchgeführt wurde der Anlass des OSPSV in Zusammenarbeit mit Bruno Hauser, Präsident SG Goldach, Hausherr der Schiesssportanlage Witen, von Matchchef Bruno Wyss, Leiter Qualifikation und vom Leiter Schützenfeste 10/50m Hans-Ulrich Forster, Leiter Finaldurchgang, wobei die beiden zusammen mit Hansruedi Tinner auch die Jury stellten. Man kommt nicht drum herum, sich besonders bei Bruno Hauser zu bedanken, ebenso beim Wirte-Paar Ruth und Martin Laub mit Helferin, die im Vereinslokal einmal mehr bestens für das Wohl der Sportlerinnen und Sportler sorgten.

Ein Wechselbad der Gefühle
Besonders spannend wird es jeweils bei den Dreistellungs- und Liegend-Disziplinen zum Schluss, wenn die Finals ausgetragen werden. Dann kommt es meist zu einem Wechselbad der Gefühle, wenn die Rangfolge wieder wechselt, was von den Zuschauern und Fans der Sportlerinnen und Sportler auf einer Leinwand live mitverfolgt werden kann. Im Final Dreistellungsmatch (Weisungen Finaldurchgang 3-Stellung G50m) werden je drei Serien à fünf Schuss kniend und liegend sowie zwei stehend geschossen, ehe die fünf Finalschüsse folgen. Nadja Kübler, Dettighofen, Siegerin der Qualifikation, begann vielversprechend, gab aber die Führung in der letzten Serie an Ramona Eugster, Heerbrugg-Balgach ab, die sich danach den Sieg nicht mehr nehmen liess und Kübler auf den 2. Rang verwies. Pech hatte Hanspeter Künzli, Dicken Ebnat-Kappel, der den 2. Rang bis zur dritten Liegend-Serie verteidigte und in der ersten Stehend-Serie mit Kübler gleichzog. Mit der zweiten Stehend-Serie (44.7 Punkte) verliess ihn das Glück und er landete schliesslich auf dem 5. Rang, das heisst, er schied bei Schuss 43 als Vierter aus. Martina Scherrer, Dicken Ebnat-Kappel, startete in der ersten Kniend-Serie als Dritte, gab dann aber an Andreas Schweizer, Neckertal ab, um in der dritten Liegend-Serie, als Schweizer als Fünfter ausschied, wieder zurückzukehren und den Bronce-Kurs bis zum Schluss zu verteidigen.

Die Liegend-Finals Senioren/Veteranen, mit 18 Teilnehmern und Männer/Frauen, mit 20 Teilnehmenden, darunter die einzige Sportlerin Ramona Eugster, wurden gemeinsam ausgetragen (2×3 Schuss Serie und Finalschüsse 7-20). Bei den Senioren/Veteranen setzte sich nach den beiden Serien Elmar Alder, Wolfhalden, an die Spitze, die er bis zum achten Schuss behielt. Ab Schuss neun übernahm Andreas Diem, Degersheim, die Führung, die er bis zum Schluss behielt und damit Gold gewann. Armin Kaufmann, Wildhaus, lag bei Schuss sieben gleichauf mit Diem, auf dem 2. Rang. Ab dem neunten Schuss liess er sich vom 2. Rang nicht mehr verdrängen und holte Silber. Ebenso Alder, der ab Schuss acht den 3. Rang innehatte, damit als Erster ausschied und Bronce gewann. Markus Steiger, Kreuzlingen, lag zu Beginn auf dem 3., nach dem achten Schuss auf dem 2. und nach dem neunten gar punktgleich mit Diem auf dem 1. Rang. Dann fiel er zurück auf den 3. und belegte am Schluss den 4. Rang. René Bürge, Gossau, trat in den Medaillenrängen nur einmal in Erscheinung, als er beim neunten Finalschuss den 3. Rang innehatte.

In der Kategorie Männer/Frauen gab es bei Michael Schweizer, Neckertal, fast nur eine durchgezogene grüne Linie auf dem 1. Rang. Bis auf Schuss 13, als ihn Matthias Willi, Mels, um 0.2 Punkte übertraf. Bei Schuss 14 waren beide gleichauf und von da an setzte Schweizer seinen Siegeszug kontinuierlich fort und gewann Gold. Den 2. Rang verteidigte Patrick Sprenger, Altstätten, bis zum elften Finalschuss. Beim zwölften zog Willi mit ihm gleich, beim 13. landete Sprenger auf dem 3., beim 14. auf dem 2., beim 15. auf dem 3. und am Schluss auf dem 4. Rang. Willi nahm nach der zweiten Serie Ralph Künzler, Wolfhalden, den 3. Rang ab und behielt diesen bis Schuss elf, um ab dem 15. Schuss endgültig den 2. Rang zu verteidigen, womit er die Silbermedaille holte. Ab dem 16. Schuss lag Künzler wieder auf Rang 3, womit er als Erster ausschied und Bronce gewann.

Gleichstellung hätte funktioniert
Im Zweistellungsmatch funktioniert zwar das Gleichstellungsprinzip. Egal ob Mann oder Frau, Senior oder Veteran, alle sind gleichgestellt. Nur nützte dies den Frauen diesmal nichts, da unter den 20 Teilnehmern keine zu finden war. Nach den 30 Schüssen liegend führten Marcel Schilliger, Dicken Ebnat-Kappel, Andreas Schweizer und René Bürge mit je 295 Punkten das Feld an, vor Thomas Berger, Kirchberg (294) sowie Andreas Graf, Wolfhalden und Daniel Brägger, Dicken Ebnat-Kappel, mit je 293 Punkten. Schilliger, Berger, Schweizer, Diem und Albert Wagner, Sitterdorf, hatten je eine 100er-Passe verbucht, was kniend niemandem mehr gelang. Kniend änderte sich die Reihenfolge und Hansueli Mettler, Dicken Ebnat-Kappel, gewann den Match und damit Gold, vor Christian Lusti, Neckertal, der Silber holte und Schilliger, der sich die Bronce-Medaille umhängen konnte. Bruno Wyss, der die Siegerehrungen durchführte, bedankte sich bei allen Sportlerinnen, Sportlern und Jury-Mitgliedern sowie bei Bruno Hauser und beim Wirtschaftspersonal. Alle weiteren Informationen sind aus den Ranglisten ersichtlich. (Peter Jenni, Presse OSPSV)

Bilder der Podeste


08.08.16
Final OSPSV Einzelmeisterschaften G50m Junioren, Gossau
Christoph Dürr und Nina Suter sind Ostschweizermeister

Bei schönem Wetter (Windverhältnisse siehe Eintrag von Marcel Schilliger in «Aktuell») lieferten sich die Junioren und Jugendlichen im Dreistellungs- und Liegendmatch spannende Wettkämpfe. Ausgetragen wurden diese in der Schiesssportanlage Espel der SpS Gossau. Die Qualifikationen und Finaldurchgänge wurden von Matchchef Bruno Wyss geleitet, der zusammen mit Ausbildungschef Peter Benz und Ivo Bernhardsgrütter, Chef Gewehr 10m/50m auch die Jury stellte. Im Büro zeichnete Christian Graf von den SpS Gossau verantwortlich. Auch die Festwirtschaft mit Grill funktionierte einwandfrei, niemand musste sich über Durst oder Hunger beklagen. Infolge einer Terminkollision wurden die Finals Elite und Senioren/Veteranen, die üblicherweise am gleichen Wochenende in Goldach stattfinden, auf den 13. August verschoben. Nicht grade glücklich zeigte sich Erhard Hüppi, im OSPSV für Trainings zuständig, über die Regelung, dass die Finals der besten Acht bei null beginnen und nicht mehr zusammen mit den Qualifikationsresultaten gezählt werden.

Spitzenresultat für Christoph Dürr
Im Dreistellungsmatch liess der 20-jährige Christoph Dürr, Mitglied des Nationalkaders, der im kommenden Jahr zur Elite wechselt, seinen Mitkonkurrentinnen keine Chance. Die Qualifikation mit 14 Beteiligten beendete der Gamser in den Diensten der Sportschützen (SpS) Gossau mit sagenhaften 586 Punkten, 8 Punkte vor dem 19-jährigen Christian Alther, Grub, der ebenfalls in den Reihen der SpS Gossau schiesst und 16 Punkte vor der 18-jährigen Gossauerin Nina Suter – Siegerin des Meyton Cups Innsbruck 2016 – die bei den SpS Dicken Ebnat-Kappel aktiv ist. Im Final zog Christoph Dürr von Anfang an davon und wurde mit 6.3 Punkten Vorsprung unangefochten Ostschweizer-Meister. Der eigentliche Wettkampf spielte sich zwischen der 20-jährigen Martina Kaiser, Widnau, SpS Grabs, Nina Suter, SpS Dicken Ebnat-Kappel und der 17-jährigen Rebecca Pleithner, SpS Grabs ab. In den ersten drei Kniend-Serien und in der ersten Liegend-Serie (je 5 Schuss) führte Pleithner die Rangliste an, die dann für die zweite und dritte Liegend-Serie sowie die erste Stehend-Serie von Suter abgelöst wurde. In der zweiten Stehend-Serie übernahm Kaiser das Zepter, das sie mit den Finalschüssen 41-45 nicht mehr aus der Hand gab und die Silbermedaille eroberte. Suter die nach Schuss 44 als Letzte ausschied, gewann die Bronzemedaille. Die Medaillen und Kranzkarten bis Rang 12 wurden den Athletinnen und Athleten von Peter Benz überreicht, der ihnen herzlich gratulierte.

Erster Liegendmatch mit Erfolg gekrönt
Im Liegendmatch gewann Christian Alther die Qualifikation mit 15 Teilnehmenden vor Christoph Dürr, Olivia Hagmann und der 17-jährigen Marlies Kaiser, SpS Grabs. Auf dem 5. Rang folgte mit 10.1 Punkten Rückstand auf den Sieger Nina Suter. Voller Hochspannung verlief alsdann der Final, wobei sich der Wettkampf insbesondere zwischen Suter, Alther und Hagmann abspielte. Nur einmal, bei Schuss 11, zog der letztlich viertplatzierte Dürr mit Alther gleich. Vom Beginn weg bis Finalschuss 10 führte Olivia Hagmann die Rangliste an, um sie bei Schuss 11 an Nina Suter abzugeben und mit Schuss 12 abermals zurück zu erobern. Ab Schuss 13 ging Suter in Führung, um bei Schuss 15 wieder mit Hagmann gleich zu ziehen. Ab dem 16. Schuss liess Suter nichts mehr anbrennen und gewann bei ihrer ersten Teilnahme an einem Liegendmatch mit 1.2 Punkten Vorsprung auch gleich die Goldmedaille und damit den Ostschweizermeister-Titel. Ein bisschen Pech hatte Hagmann: Indem sie bei den Schüssen 16 (9.5) und 17 (9.0) Nerven zeigte, erhielt Alther die Möglichkeit, sie zu überholen und auf den 3. Rang zu verweisen. Bei Schuss 12 kam es zwischen Christoph Dürr und der 16-jährigen Sandra Krannich, SpS Wildhaus, zu einem shoot off (wegschiessen), da beide 120 Punkte aufwiesen, den Dürr mit 10.5:1o.1 Punkten für sich entschied. Beim nachmittäglichen Liegendmatch war auch OSPSV-Präsident Marcel Schilliger mit Familie zugegen, der den Sportlerinnen und Sportlern bei der Rangverkündigung die Medaillen und Kranzkarten überreichte und allen herzlich gratulierte. (Peter Jenni, Presse OSPSV)

Bilder vom Podest


25.06.16
Final OSPSV GM 2-Stellung, Goldach
Doppelsieg für die Sportschützen Gossau

Für Organisator Hans Brauchli, Ressortleiter GM im OSPSV (SpS Wildhaus), der von Bruno Hauser (Präsident SG Goldach) und Christian Baumgartner (Präsident Kleinkalibersektion Stadtschützen Wil) sowie von seiner Frau Claudia und Tochter Céline tatkräftig unterstützt wurde, gab es am Samstag in der Schiesssportanlage Witen in Goldach einen langen Tag, der mindestens 12 Stunden durchgehend dauerte. Während die Junioren ihr Programm zwischen 7.30 und 10.45 Uhr mit je zwei Sportlern liegend und kniend absolvierten, dauerte dies bei der Elite mit jeweils drei Liegend- und zwei Kniend-Athleten von 11.10-17.35 Uhr, wobei die Zeiten beinahe akribisch eingehalten wurden. Sowohl die 9 teilnehmenden Junioren-Gruppen als auch die 18 Elite-Gruppen hatten sich für die Finalteilnahme in drei Heimrunden qualifiziert. Super engagiert hat sich einmal mehr auch das Wirte-Paar des Vereinslokals, Ruth und Martin Laub, die ihre Gäste den ganzen Tag über mit Tranksame und feinen Grilladen versorgten.

Rangfolge nach Vorrunden vorprogrammiert
Der spannendste Teil des Programms ist bei beiden Kategorien jeweils der Final, der seinem Namen allerdings nicht gerecht wird, da meistens die beiden Vorrunden und nicht der Final fürs Endresultat entscheidend sind.

Bei den Junioren schafften es nach den beiden vormittäglichen Vorrunden Gossau, Grabs, Sargans und Weissbad in den Final, der mit 10 Einzelschüssen mit Zehntels-Wertung auf Kommando geschossen werden musste. Das Endresultat ergab sich aus dem Final plus den beiden Vorrunden. Obwohl Vorjahressieger Grabs im Final nach dem 9. Schuss noch geführt hatte und erst der 10. Schuss für Gossau die Führung brachte, hatten die Werdenberger dennoch keine Chance, die 16 Punkte Rückstand aus den Vorrunden aufzuholen. Sargans und Weissbad trennten im Final lediglich 1.3 Punkte. Doch die Rückstände von 104 bzw. 114 Punkten aus den Vorrunden auf Gossau liessen gar nichts anderes als die Ränge 3 und 4 übrig. Für die SM konnten sich «lediglich» Gossau und Grabs qualifizieren.

Die Elite schickte von den 18 für die Vorrunden qualifizierten die besten 6 in den «Kampf» um die Medaillen: Dabei zeigte sich ein anderes Bild als beim Endresultat, nämlich Neckertal vor Gossau und Wolfhalden. Auf den Plätzen 4 bis 6 folgten Weissbad, Dicken Ebnat-Kappel und FSG Stadt St.Gallen. Im Final kam das gleiche Prozedere zur Anwendung wie bei den Junioren. Vorjahressieger Dicken Ebnat-Kappel 1 gewann zwar den Finaldurchgang vor Gossau 1 und FSG Stadt St.Gallen 1. Obwohl die Abstände aus den Vorrunden weniger gravierend ausfielen als jene bei den Junioren, verhinderte der 9-Punkte-Rückstand dennoch die Repetition des Vorjahressieges. Auch die St.Galler (Vorjahr 4.) hatten keine Chance, ihren 10-Punkte-Rückstand aufzuholen. Im Laufe des Nachmittags hatte sich ein starkes Gewitter entladen, das beinahe zu einem Unterbruch des Schiessprogramms geführt hätte.

ARGE ALP sucht noch Junioren
Bei der Rangverkündigung der Junioren am Vormittag attestierte Hans Brauchli den Sportlerinnen Sportlern eine sehr gute Disziplin. Es sei alles so gemacht worden wie es angeordnet gewesen sei, betonte er. Die ersten drei Ränge konnte er mit einer neuen Serie Medaillen auszeichnen, wobei grosser Applaus aller im Vereinslokal Anwesenden für die Empfänger nicht ausblieb. Zudem machte er darauf aufmerksam, dass für die vom 14. bis 16. Juli in Goldach stattfindende ARGE ALP (Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer im Bereich Sport) noch Junioren gesucht werden und animierte die Anwesenden dazu sich anzumelden.

Sponsorenwerbung für neue Wanderpreise
Die Elite konnte sowohl die Medaillen als auch die Wanderpreise in Form von Glocken gross, mittel und klein ebenfalls beim Absenden (18.15 Uhr) entgegennehmen und sich dafür von den Dagebliebenen feiern lassen. Da die Glocken nach zehn Jahren nun ihre endgültigen Besitzer finden, warb Präsident Marcel Schilliger für Sponsoren einer neuen Serie. Auch hier bedankte sich Hans Brauchli bei allen Beteiligten, inklusive Helferinnen und Helfern. Zudem gab er bekannt, dass er eine Umfrage unter den Vereinen plane, um herauszufinden, ob die Finals jeweils ohne Vorrunden gewertet werden sollen, wie dies beim SSV der Fall sei. (Peter Jenni, Presse OSPSV)

Bilder der Medaillengewinner


27.03.16
OSPSV Jugendtag G10m, Wil
Ostschweizer Jugendtag Gewehr 10m
«Alle Jugendlichen bis zum 20. Altersjahr (U21), die in einem Verein des OSPSV einen Nachwuchskurs besucht haben und keinem OSPSV-Kader angehören, sind am Ostschweizer Jugendtag teilnahmeberechtigt.» Das Wettkampfprogramm in der modernen, mit 33 Scheiben bestückten Druckluft-Schiesssportanlage Thurau der Sportschützen Wil, bestand für die 150 beteiligten Sportlerinnen und Sportler in allen sieben Kategorien aus 20 Schuss auf die Scheibe A10 in 40 Minuten, inklusive Probeschüsse. Perfekt organisiert und durchgeführt wurde der Anlass unter der Leitung von Markus Wyss, Bischofszell, Abteilungsleiter Jugendtag und seinem designierten Nachfolger Oliver Blatter, Brunnadern, der als J+S-Coach bei den Sportschützen Neckertal viel Erfahrung im Umgang mit dem Nachwuchs mitbringt. Dass Sportschiessen echt Spass macht, war bei den Jugendlichen von 9-20 Jahren offensichtlich, auch wenn im Nachhinein nicht alle mit ihrem erzielten Resultat glücklich gewesen sein dürften.

Die 9-jährige Ramona Hobi, Sargans, hatte zwar in der Kategorie 1 keine Konkurrenz.
Dennoch durfte sie mit dem Superresultat von 177 Punkten (87/90) und 4 Innenzehnern aufs Podest steigen und ihre wohlverdiente grosse Toblerone in Empfang nehmen, was sie sich schliesslich schon vom Regionalfinal Ost (1. Rang) und vom SSV Jugendfinal (2. Rang) her gewöhnt war.

In der Kategorie 2, mit 46 Teilnehmenden, gab es zwar keine «Dominatoren», dafür Sieger. Zuoberst auf dem Podest stand David Widmer, SpS Neckertal, 181 Punkte (93/88/7 IZ), 2 Punkte über Paul Strässle, Wil Stadt und 3 Punkte über Yannik Berger, SG Mauren-Berg (6 IZ). Pech für Ronja Blatter, SpS Goldach, die zwar ebenfalls 178 Punkte erreichte, jedoch mit «nur» 3 IZ, weshalb sie sich mit dem 4. Rang begnügen musste.

Die Kategorie 3 zählte 20 Teilnehmer (keine Teilnehmerin). Das Podest teilten sich Manuel Schuhmacher, SpS Weinfelden mit 164 Punkten (81/83/5 IZ) sowie Roman Eggenberger, SpS Grabs, mit einem Punkt weniger und Samuel Bücheli, SpS Gais, mit 5 Punkten weniger.

In der personell höchst dotierten Kategorie 4 starteten 60 Teilnehmende, wobei das Podest weiblich dominiert war. Alexandra Walser, SpS Grabs, gewann mit 189 Punkten (96/93) dank 9 IZ, vor Michelle Kalberer, Sargans, die ihr gleiches Resultat in umgekehrter Reihenfolge (93/96) schoss, jedoch mit 4 IZ weniger. Den 3. Rang sicherte sich Gabriel Bihler, St.Gallen FS, 2 Punkte hinter den beiden jungen Damen.

Bei Olivia Hagmann, SpS Gossau, darf man in der Kategorie 5, mit 16 Teilnehmenden, schon beinahe von einer «Dominatorin» sprechen. Mit ihren top 194 Punkten (97/97/11 IZ) liess sie gar nichts anbrennen und distanzierte René Kaiser, SpS Grabs, mit 7 und Miriam Künzli, Ebnat-Kappel, mit 12 Punkten.

Die Kategorie 6 zählte 13 Teilnehmende, darunter 2 junge Damen, von denen es keine aufs Podest schaffte. Den Sieg holte sich Ralf Gmünder, Appenzell LG, mit 184 Punkten (93/91/5 IZ), 3 Punkte vor Tim Raschle, SpS Gossau und 4 Punkte vor Roman Klee, Oberegg.

In der Kategorie 7, mit 8 Teilnehmenden, gewann die einzige Teilnehmerin. Doch diesmal konnte Olivia Hagmann, 190 Punkte (95/95) René Kaiser nur dank 9 zu 7 IZ besiegen. Dies 2 Punkte vor dem drittplatzierten Pascal Sonderegger, Oberegg. (Peter Jenni)


91. Delegiertenversammlung OSPSV, Gais
Nachdem die Ostschweizer Sportschützen vom 29. bis 31. Januar 2016 in Gais von den einheimischen Sportschützen top organisierte Wettkämpfe im Rahmen der Finals Ostschweizer Einzel- und Gruppenmeisterschaften erleben durften, genoss der OSPSV für seine Delegiertenversammlung wiederum Gastrecht bei den gleichen Organisatoren. Und für 2017 haben die Sportschützen Gais auch schon die erneute Organisation der Finals zugesagt. Gais als Mekka der Luftgewehrschützen zu bezeichnen scheint nicht so abwegig zu sein. Dazu gehört auch das Hotel Krone, dessen Team nach der Verpflegung der Sportlerinnen und Sportler an den Finals auch den Vorstand und etliche Ressortchefs vor der DV mit einem feinen Essen verwöhnt hat.

Fulminanter musikalischer Beginn
Den Auftakt zur 91. DV des OSPSV, im Oberstufenzentrum Gaiserau, machte die Musikgesellschaft Gais, unter der Leitung von Roman Heierle, mit einem fulminanten Begrüssungsständchen. Die Delegierten wurden aber auch kulinarisch willkommen geheissen, von der Gemeinde Gais mit einem Apero und feinen Häppchen. Zur DV begrüssen konnte Präsident Marcel Schilliger nebst 92 Delegierten auch Ehrenpräsident Ueli Müller, neun Ehrenmitglieder, Josef Dürr, Gams, Präsident IG St.Galler Sportverbände, Roman Hasler, Leiter Fachstelle Sport AR sowie die Vertreter von 10 befreundeten Verbänden. Bevor der Präsident die DV offiziell eröffnete, erhoben sich die Anwesenden zum Gedenken an die vier seit der letzten DV verstorbenen Kameraden, die gemeldet worden waren, wobei die MG dazu ein sinnliches Musikstück spielte: Jakob Hungerbühler, SpS Halden (Ende März 15), Thomas Eugster (5.5.15) und Walter Gmür (24.5.15), SpS Heerbrugg-Balgach, Thomas Bischof, Stadtschützen Wil (3.2.16). Gemeinderat Urs Bosshard, zuständig für Finanzen und Kultur, stellte mit sympathischen Worten die Gemeinde Gais vor, wobei er den Schlusspunkt unter seine Ausführungen mit einem «Guet Schuss» setzte. Präsident Benno Pfister hiess die Anwesenden im Namen der SpS Gais willkommen und OK-Präsident Christian Sprenger erwähnte nochmals die Sponsoren der EM- und GM-Wettkämpfe. Marcel Schilliger bedankte sich bei den Rednern sowie ganz speziell bei der Gemeinde für den Apero und bei der MG Gais für den sympathischen musikalischen Empfang.

Fahnenübergabe an neuen Fähnrich
Gemäss Mutationen zählte der OSPSV per 31.11.2015 54 Vereine mit 1‘278 (+92) Mitgliedern: 918 lizenzierte (-8) und 360 übrige (+100). Marcel Schilliger führte kompetent durch die Traktanden, wobei der geschäftliche Teil von Seiten der Delegierten kaum zu reden gab. Der Jahresbeitrag wird bei 30 Franken pro lizenziertes Mitglied belassen. Vor der Pause gab es eine überraschende Fahnenübergabe. Der bisherige Amtsinhaber Markus Brunschwiler, Bottighofen, gab die Fahne nach neun Jahren an Vizepräsident Bruno Wyss zurück, der sie dem neuen Fähnrich René Schmid aus Neunforn übergab. Zum Schluss des ersten Teils bedankte sich Marcel Schilliger bei der IG St.Galler Sportverbände sowie bei Sport Toto Thurgau und Appenzell Ausserrhoden ganz herzlich «für die jährliche grosszügige Unterstützung unseres Verbandes». Sein Dank ging auch an die Inserenten im Jahresbericht. Bei den Ersatzwahlen konnte er zwar immer noch keinen Finanzchef aber in der Person von Peter Jenni, Bazenheid, einen Medienchef vorstellen, der auch gewählt wurde. Ramona Eugster, Altstätten, schied nach sieben Jahren turnusgemäss aus der GPK aus und wurde mit einem Präsent verabschiedet. An ihre Stelle rückte das bisherige Ersatzmitglied Claudia Höhener aus Gais nach. Als neues Ersatzmitglied wählte die Versammlung Tamara Menzi, Ebnat-Kappel, nachdem sie von Erhard Hüppi sympathisch vorgestellt worden war. Nach diversen Anträgen Reglements-Änderungen und –Aufhebungen betreffend, die alle akzeptiert wurden, informierte Ivo Bernhardsgrütter über das Auflageschiessen im OSPSV. Vizepräsident Bruno Wyss legte allen Schützinnen und Schützen ans Herz, «an den Schiessanlässen EM+GM im Verbandsgebiet teilzunehmen». Nur durch gegenseitige Unterstützung der eigenen Vereine könnten andere ebenfalls zur Durchführung von Anlässen animiert werden, betonte er. Die nächste DV findet am 25. Februar 2017 in Wagenhausen statt. Gesucht wird ein Organisator für die DV 2018.

Verdiente Ehrungen
Koni Jakob stellte die Gewinner der OVM vor und überreichte deren Vertretern die Wanderpreise. Kat. 1: 1. Rang Weissbad 1 (5468 Punkte), 2. Dicken Ebnat-Kappel 1 (5466). – Kat. 2: 1. Rang Kirchberg (5389), 2. Dicken Ebnat-Kappel 2 (5367). – Kat. 3: 1. Rang Mels (5348), 2. Wängi (5288). Den Ehrenpreis Faude & Huguenin für das beste Volksschiessen G50m 2015 überreichte Marcel Schilliger persönlich an Hanspeter Künzli, Präsident Dicken Ebnat-Kappel.

Bruno Wyss übernahm die Ehrungen der Elite, die alle einen Blumenstrauss entgegen nehmen konnten. Schweizermeisterschaften: 1. Rang Männer liegend G50m, Sandro Greuter, Sargans. – 2. Rang Frauen G10m, Myriam Brühwiler, Gossau. – 3. Rang Senioren G10m, Hanspeter Künzli, Ebnat-Kappel. – Kniend-Meisterschaft SSV G10m: 1. Rang Männer, Andreas Diem, FSG St.Gallen. – 2. Rang Veteranen liegend G50m, Urs Hagenbüchli, Dettighofen (entschuldigt abwesend). – Eidgen. Schützenfest «Wallis 2015»: 1. Rang Ständematch 3-Stlg. G50m (St.Gallen): Ramona Eugster, Heerbrugg-Balgach, Hanspeter Künzli, Dicken Ebnat-Kappel, Céline Spichtig, Wildhaus.

Peter Benz ehrte den Nachwuchs. Schweizermeisterschaften: Junioren G10m, 1. Rang, Christoph Dürr, Gossau. – Junioren 3-Stlg. G50m, 1. Rang Christoph Dürr, Gossau. – Juniorinnen G10m: 2. Rang Martina Kaiser, Grabs, 3. Rang Tamara Menzi, Ebnat-Kappel. – 3. Rang Juniorinnen 3-Stlg. G50m, Olivia Hagmann, Gossau (entschuldigt abwesend). – Eidgen. Schützenfest «Wallis 2015»: 1. Rang Ständematch 3-Stlg. G50m U20 (St.Gallen): Christoph Dürr, Gossau, Martina Kaiser, Grabs, Nina Suter, Gossau. – Wintermeisterschaft G10m: 1. Rang Junioren U20, Christian Alther, Gossau. – 2. Rang Jugend U16, Marlies Kaiser, Grabs (entschuldigt abwesend). – 3. Rang Juniorinnen U20, Nina Suter, Gossau (entschuldigt abwesend). – Jugendfinal SSV G10m: 2. Rang G10A (stehend, feste Auflage), Noel Rütti, Gossau. – 3. Rang G9K (sitzend, feste Auflage), Fabian Pfenninger, Gossau (entschuldigt abwesend). – Jugendtag G50m: 2. Rang G50A (liegend aufgelegt), Jannine Moser, Neckertal. – 1. Rang G50D (liegend frei), Dominik Köppel, Sargans.

Marcel Schilliger gratulierte den Gewinnern der SSV GM G10m Junioren, 1. Rang Ebnat-Kappel 1, 2. Rang Ebnat-Kappel 2 und Elite, 2. Rang Gossau sowie SSV MM Junioren G10m, 1. Rang Ebnat-Kappel und SSV GM 2-Stlg. G50m Junioren, 1. Rang Gossau.

Mit einem Blumenstrauss übergab Rösli Widmer die 4. Sportschützenauszeichnung an Hans Forster, Züberwangen (SpS Nord-Gähwil) und an einen Delegierten der Tälischützen Arbon-Roggwil, zuhanden des erkrankten Wolfgang Freyer, St.Gallen.

Marcel Schilliger schliesslich gratulierte den Ehrenmitgliedern mit runden Geburtstagen, indem er ihnen ein Präsent überreichte: Hans Bösch, Ebnat-Kappel (85), Horst Hoffmann- Schaffhausen (75) (entschuldigt abwesend), Hans-Ulrich Forster, Kreuzlingen (65), Ruedi Wetli, Berneck (65).

Vizepräsident und Kassier Hansruedi Tinner, Sevelen, überbrachte die Grüsse des Veteranenbundes Ostschweizer Sportschützen (VOSS) und betonte dabei, «wir sind kein Altersheim». Peter Benz animierte die Nachwuchsschützen, die noch nicht im Kader sind, am Sichtungsschiessen teilzunehmen. Ebenfalls wies er auf den J+S-Leiter WBK 2017 hin. Markus Wyss machte auf den Jugendtag vom 20. März in Wil aufmerksam. Zum Schluss, nach dem Dank des Präsidenten an alle Beteiligten, bedankte sich Ehrenpräsident Ueli Müller speziell bei Präsident Marcel Schilliger, aber auch bei den Vorstandsmitgliedern und den Ressortchefs, «für die gute Arbeit, die geleistet wird». (Peter Jenni)

Impressionen der DV 2016


05.10.15
Verbandsmatch SSV KK Elite und Jugendliche/Junioren
Bruno Wyss. Alljährlich wird der Verbandsmatch Kleinkaliber Anfang Oktober in Schwadernau ausgetragen. Der Ostschweizer Verband muss anhand der Lizenzen neun Teilnehmer stellen. Leider fehlten auch dieses Jahr fünf Verbände an diesem Wettkampf.

Absenzen wogen schwer bei der Ostschweiz
Man kann keinem der Ostschweizer einen Vorwurf machen. Auch das Wetter war nicht allzu schlimm, etwas kalt am Morgen, danach etwas Windwechsel. Die Resultate spiegelten ungefähr das momentane Können auf, aber die Absenzen waren doch zu belastend, wie im letzten Jahr. Myriam Brühwiler ist an der CISM-WM in Korea, Barbara Schläpfer an einem USA-Studium, Marina Schnider hat den Verband gewechselt, Marcel Bürge legt eine Match-Pause ein und kurzfristig fiel noch Claudia Höhener krankheitshalber aus. Diese Hochkaräter zu ersetzen ist nicht möglich, aber alle neun Teilnehmer gaben ihr Bestes. Zudem konnte man feststellen, dass in den anderen Verbänden sehr gute Resultate erzielt werden konnten. So war der sechste Rang das, was an diesem Tag herausgeholt werden konnte.
Verdient holte sich die Zentralschweiz die Goldmedaille mit einem Schnitt von 572.250, vor Solothurn mit 569.571 und Linth mit 567.400 Punkten. Undankbare Vierte wurde Zürich mit 566.857, Fünfte wurde Bern mit 565.929 und eben der Ostschweiz mit 563.556.

Stehend trumpfte die Ostschweizer Jugend auf
Trotz dem besten Tagesergebnis mit fünf Punkten Vorsprung von Schweizermeisterin Marina Bösiger (587) schafften es die Solothurner nicht über den 6. Rang hinaus (546.44). Nach Kniend und Liegend hatte sich ein Quartett gebildet, das sich angeführt vom Linth-Verband leicht absetzen konnte. Doch Stehend drehten die Ostschweizer nach Rang 3 kniend und Rang 4 Liegend mächtig auf und retteten den Sieg (562.286) vor Zürich (560.000) und Zentralschweiz (556.286). Bereits vor der letzten Ablösung hatten sich die Ostschweizer auf den 2. Rang vorgearbeitet. Linth musste sich schliesslich mit dem undankbaren 4. Rang begnügen (555.750), vor Bern (553.727).
Team-Fotos


13.08.15
Finals Einzelmeisterschaften OSPSV G50m
Ein heisses aber spannendes Wochenende liegt hinter den Schützinnen und Schützen, die sich an den dezentralisierten Einzelmeisterschaften G50m für die Finals qualifiziert hatten. Eröffnet wurde der Reigen am Samstag (8.8.) von der Elite, die  ihre Wettkämpfe  in der Schiesssportanlage Witen in Goldach bestritten. Am Sonntag verlagerte sich das Geschehen nach Gossau, wo die Junioren/Jugendlichen für ihre beiden Finals Gastrecht in der Schiesssportanlage Espel genossen. Dafür, dass alles perfekt ablief, zeichneten in Goldach Matchchef Bruno Wyss, Leiter Qualifikation, Hans-Ulrich Forster, Leiter Finaldurchgänge sowie Hansruedi Tinner, Jury zusammen mit Wyss und Forster, verantwortlich. In Gossau war das Trio  Matchchef Bruno Wyss, Leiter Qualifikation, Ausbildungschef Peter Benz, Leiter Finaldurchgänge und Ivo Bernhardsgrütter, Abteilungsleiter G50m zuständig. Dieses bildete auch die Jury. Die ganzen Schiessabläufe wurden  kommandiert.

Gleiches Siegertrio wie am Ständematch im Wallis
Im Final Dreistellungsmatch Männer/Frauen, mit 8 Teilnehmern, verteidigte Céline Spichtig, Wildhaus,  ihren Vorjahressieg mit 439.4 Punkten, nachdem sie die Qualifikation hinter Ramona Eugster, Heerbrugg-Balgach, auf dem 2. Rang beendet hatte. Im Final mit Zehntelswertung – kniend 3 Serien à 5 Schuss in je 200 Sekunden, liegend 3 Serien à 5 Schuss in je 150 S, stehend 2 Serien à 5 Schuss in je 250 S, plus 5 Einzelschüsse in je 50 S. Nach dem 40. Schuss scheiden die zwei Letztplatzierten mit Rang 7+8 aus, dann wird nach jedem Schuss der Letztplatzierte verabschiedet, wobei Schuss 45 über Gold und Silber entscheidet – lieferten sich Spichtig und Hanspeter Künzli, Dicken Ebnat-Kappel, einen spannenden Zweikampf. Nach den 3 Kniend-Serien führte Künzli mit 145.3 Punkten (Spichtig 144.2), nach den 3 Liegend-Serien hatte Spichtig mit 0,1 Punkten wieder die Oberhand (296.7:296.6), nach den 2 Stehend-Serien lag abermals Künzli vorne (391.5:390.3), wobei er die Führung bis zum 44. Schuss behielt (429.3:429.1). Der Entscheid über Gold und Silber fiel beim 45. und letzten Finalschuss. Während Céline Spichtig die Nerven behielt und 10.3 Punkte vorlegte, was ihr mit total 439.4 Punkten die Goldmedaille sicherte, verpatzte Hanspeter Künzli mit seinen 8.7 Punkten den für ihn in Reichweite liegenden Sieg. Sein Endresultat von 438.0 Punkten bedeutete für ihn allerdings die Silbermedaille, vor Ramona Eugster, die mit 425.0 Punkten (44 Schüsse) die Bronzemedaille gewann. Übrigens: Beim Siegertrio Spichtig, Künzli, Eugster handelt es sich um das gleiche, das am EMF im Wallis den Ständematch 3-Stellung Elite gewonnen hat. Die Ränge 4 – 13 erhielten als Anerkennung je eine Kranzkarte.

Duell Waser – Bürge
Der Final Zweistellungsmatch aller Kategorien – je 30 Schuss liegend und kniend mit Zehnerwertung – wird ohne Qualifikation und Final der 8 Besten ausgetragen. Nach den 30 Liegend-Schüssen führten René Bürge, Gossau (99/96/100) und Céline Spichtig (99/97/99) mit je 295 Punkten das aus 20 Teilnehmern bestehende Feld an, vor dem späteren Sieger André Waser, Mosnang, mit 293 Punkten (97/98/98).  Dahinter folgten Sepp Baumann, Mosnang und Elmar Alder, Wolfhalden mit je 292 Punkten. Mit dem besten Kniendresultat von 289 Punkten (97/95/97) und dem Total von 582 Punkten sicherte sich André Waser die Goldmedaille, vor René Bürge, der mit 579 Punkten die Silbermedaille gewann. Mit 574 Punkten holte Sepp Baumann Bronze, vor Céline Spichtig, die mit 573 Punkten Rang 4 belegte. Die Ränge 4 – 15 konnten als Anerkennung je eine Kranzkarte entgegen nehmen.

Liegendmatch in zwei Kategorien
Im Final Liegendmatch Senioren/Veteranen und Männer/Frauen kam die Variante Qualifikation (60 Schuss mit Zehntelswertung) zum Zug, mit anschliessendem Final der besten 8 Teilnehmer – 2 Serien à 3  Schuss in je 100 S, anschliessend folgen die Finalschüsse 7 bis 20 in je 30 S. Nach jedem 2. Finalschuss scheidet jener Finalist mit dem schlechtesten Resultat aus. Bei den Senioren/Veteranen hiess der Zweikampf René Bürge gegen Christian Baumgartner, Wil-Stadt, wobei Bürge das Zepter nie ganz aus der Hand gab. Nach den beiden 3er-Serien hiess das Resultat für Bürge 62:61.7 und nach den ersten beiden Finalschüssen 82.2:82. Nach dem 18. Schuss hatte Bürge 2.3 Punkte Vorsprung (185.2:182.9). Das Duell mit dem 19. und 20. Schuss um Gold und Silber gewann zwar Baumgartner mit 20.4:20 Punkten, was jedoch auf die Verteilung des Edelmetalls keinen Einfluss mehr hatte. René Bürge gewann mi 205.2 Punkten Gold, gefolgt von Christian Baumgartner, der mit 203.3 Punkten Silber gewann. Mit 181.6 Punkten (18 Schüsse) sicherte sich Roland Graf, Kirchberg, Bronze.

Im Final Liegendmatch Männer/Frauen spielte sich das Duell zwischen Andreas Widmer, Heerbrugg-Balgach und Florian Dobler aus Weissbad ab. Allerdings war es auch hier so, dass Widmer seinen Vorsprung stets zu verteidigen wusste. Der mit 2.7 Punkten grösste Abstand ergab sich bei Schuss 12, der bis zum 18. Schuss auf 1.3 Punkte schmolz. Nach den beiden Schüssen um Gold und Silber betrug der Abstand noch 0.6 Punkte. Mit 203.3 Punkten gewann Andreas Widmer Gold, vor Florian Dobler, der mit 202.7 Punkten Silber holte. Marcel Schilliger, Dicken Ebnat-Kappel, gewann mit 182.2 Punkten (18 Schüsse) die Bronzemedaille. Bei beiden Kategorien erhielten die Ränge 4 – 15 je eine Kranzkarte.

Die Athletinnen in Überzahl
Das Programm der Junioren und Jugendlichen bestand aus dem Dreistellungsmatch am Vormittag und dem Liegendmatch am Nachmittag. Das Prozedere im Dreistellungsmatch ist identisch mit jenem der Männer/Frauen vom Samstag. Dass die Resultate der Junioren und Jugendlichen im Durchschnitt über 3 Punkte höher ausfielen, spricht für die Jugend. Die Qualifikation für den Finaleinzug der letzten Acht gewann Nina Suter, Gossau, mit 573 Punkten, vor Christian Alther, Gossau, mit 570 und Nathalie Gsell, Gossau, mit 569 Punkten. Nach den 3 Kniend-Serien führte im Final der letzten Acht (6 Athletinnen, 2 Athleten) Martina Kaiser, Grabs (151.1) vor Ladina Feuz, Gossau (150.3) und Nathalie Gsell (146.9). Die Liegend-Passen brachten für  Feuz bereits die endgültige Wende, sie führte mit 304.7 Punkten vor Kaiser (303.3) und Hagmann (299.9). Nach den beiden Stehend-Passen wendete sich das Blatt für Hagmann nochmals, indem Vorjahressiegerin Suter den 3. Platz einnahm. Mit dem 41. Schuss eroberte sie den 3. Rang jedoch endgültig zurück. Den 45. Schuss, bei dem es um Gold und Silber ging, nahm Feuz mit 2.5 Punkten Vorsprung in Angriff. Dieser schrumpfte zwar dank des schlechteren Treffers (8.7) auf 1.8 Punkte, doch dies hatte auf das Edelmetall keinen Einfluss mehr. Gold ging mit 444.9 Punkten an Ladina Feuz, Silber mit 443.1 an Martina Kaiser und Bronze mit 432.1 Punkten (44 Schüsse) an Olivia Hagmann. Die Ränge 4 – 11 konnten als Anerkennung je eine Kranzkarte entgegen nehmen.

Hochspannung bis zum letzten Schuss
Im Final Liegendmatch der letzten Acht schossen die Junioren/Jugendlichen das gleiche Programm wie tags zuvor die Männer/Frauen und Senioren/Veteranen. Bei den Resultaten blieben sich Elite und Junioren beinahe treu. Auf das Ganze gesehen wiesen die Resultate der Junioren gegenüber der Elite nur unwesentliche Abweichungen auf. Die Qualifikation für den Finaleinzug gewann Olivia Hagmann (613.2) vor Ladina Feuz (608.2) und Lea Kreidler, Dettighofen (607.4). Im Final setzte sich Feuz nach den beiden Serien an die Spitze, um diese von da an bis zum Schluss an Nadja Kübler, Dettighofen abzugeben. Feuz und Hagmann nahmen Platz 2 bzw. 3 ein, um dann bei Schuss 14 gleich zu ziehen (143.5). Bei Schuss 16 und 18 wechselten sie jeweils wieder den Platz. Vor der Entscheidung über Gold und Silber wies Kübler gegenüber Hagmann ein Plus von 1.4 Punkten auf. Bei den entscheidenden Finalschüssen behielten beide die Nerven. Kübler schoss 10.3 und 10.4, Hagmann 2×10.6. In der Endabrechnung gewann Nadja Kübler Gold (206) und Olivia Hagmann mit 0.9 Punkten Rückstand Silber (205.1). Ladina Feuz, die nach dem 18. Schuss ausschied, gewann mit 183.7 Punkten Bronze. Die Ränge 4 – 11 erhielten als Anerkennung je eine Kranzkarte. Aus den in allen Kategorien zum Teil eng beieinander liegenden Resultaten geht hervor, wie spannend es insbesondere bei den KO-Finals zu und her geht. Es herrscht Hochspannung bis zum letzten Schuss. Da brauchen manchmal nicht nur die Athletinnen und Athleten gute Nerven sondern auch die Zuschauer. (Peter Jenni, Presse OSPSV).


21.07.15/02.08.15
Arge Alp 2015

Spannende Wettkämpfe auf der grössten privaten Schiessanlage der Welt. München vor St.Gallen und Vorarlberg, so das Podest der Länderwertung.
Bei herrlichen äusseren Bedingungen fand vom 16. Bis 19. Juli auf der Olympia-Schiessanlage in München die Schiesssportveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer «Arge Alp» statt. Delegationen aus neun Mitgliedsregionen lieferten sich auf der weltgrössten privaten Schiesssportanlage spannende Wettkämpfe. Die Gastgeber vom Freistaat Bayern nutzten ihren Heimvorteil und liessen nichts anbrennen. Sie gewannen überlegen vor St.Gallen und Vorarlberg. Die moderne Schiesssportanlage wurde für die Olympischen Spiele 1972 auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in Hochbrück bei München erbaut.

Bei allen Wettkämpfen im Einsatz
Die St.Galler reisten mit 29 Personen nach München, darunter die beiden Fahrer und Schützen Markus Angehrn, St.Gallen und Paul Stefani, Sargans, die sich zusammen mit Georg Breitenmoser, Bütschwil, bereits bei den Vorbereitungen engagierte hatten. Der im Schiesssport sonst so nervenstarke Sepp Baumann aus Bütschwil zeigte bei der Premiere als Delegationsleiter Nerven: «sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden, damit sie ihre Leistungen auch abrufen können», so seine «Ängste». Wenn trotz sorgfältigsten Planungen mal etwas nicht ganz klappte, sei dies nicht schwer ins Gewicht gefallen, «weil alle einander geholfen haben und so die Wettkämpfe für die St.Galler-Delegation doch recht gut verlaufen sind», dies sein erstes Fazit. Die vielen Länderpunkte resultierten daraus, dass die St.Galler-Delegation als einzige in sämtlichen Wettkämpfen mit Sportlerinnen und Sportlern vertreten war, womit Sepp Baumann bereits eines seiner wichtigsten Ziele realisieren konnte. Der Umstand, dass einige St.Galler Mitglieder des Nationalkaders an den Europameisterschaften in Maribor im Einsatz standen, eröffnete dem engagierten Delegationsleiter die Möglichkeit, in seinem Team einige junge Talente zu berücksichtigen, «die konzentriert gearbeitet und gute bis sehr gute Resultate erzielten». Bekanntlich lernt man aus Fehlern. Auch wenn es nicht allen auf Wunsch lief, sei nichts so schlecht gewesen, «dass man draus nichts hätte lernen können». Sepp Baumann: «Für diese Erkenntnis bietet die Arge Alp super Wettkämpfe auf internationaler Ebene, wo die jungen Athletinnen und Athleten viele wichtige Eindrücke sammeln können.» Auch wenn sich die Bayern den Sieg mit Heimvorteil nicht streitig machen liessen, dürfen die St.Galler dennoch stolz auf ihren 2. Rang in der Länderwertung sein, den sie mit einem 1., vier 2. und fünf 3. Mannschaftsrängen untermauerten. Den 1. Rang erzielte dabei das Juniorinnen-Team Kleinkaliber-Gewehr 3×20: Martina Kaiser, Gams, 578 Punkte (kniend 192/liegend 197/stehend 189), Nina Suter, Gossau, 565 Punkte (kn 188/lg 192/st 185), Natalie Gsell, Gossau, 559 Punkte (kn 185/lg 192/st 182). Einen 1. Rang konnte auch Frederik Zurschmiede aus Trogen mit der Olympischen Schnellfeuerpistole verbuchen. Mit 553 Punkten liess er die gesamte Konkurrenz hinter sich. (Sepp Baumann/Peter Jenni)

Auszug aus den Ranglisten

Sepp Baumann ist es ein grosses Anliegen, «folgende Leistungen im speziellen zu würdigen»:
Luftpistole Frauen: Team 3. Rang, bestes Einzelresultat (ER) Manuela Keller, Diepoldsau (4.Rang/372 Punkte).
Luftpistole Juniorinnen: Team 2. Rang, bestes ER Ronja Kaiser, Schaan/FL (3. Rang/363 Punkte).
Luftpistole Junioren: Team 3. Rang, bestes ER Frederik Zurschmiede, Trogen (2. Rang/567 Punkte).
Luftgewehr Juniorinnen: Team 4. Rang, bestes ER Martina Kaiser, Gams (6. Rang/410.5 Punkte).
Olympische Schnellfeuerpistole Junioren: Team 2. Rang, bestes ER Frederik Zurschmiede, Trogen (1. Rang/553 Punkte).
Sportpistole Frauen: Team 3. Rang, bestes ER Sandra Stark, Münchwilen (7. Rang/545 Punkte).
Sportpistole Juniorinnen: Team 2. Rang, bestes ER Rebecca Villiger, Bad-Ragaz (3. Rang/529 Punkte).
Freie Pistole Junioren: Team 2. Rang, bestes ER Frederik Zurschmiede, Trogen (3. Rang/525 Punkte).
Kleinkaliber-Gewehr liegend Juniorinnen: Team 3. Rang, bestes ER Natalie Gsell, Gossau (4. Rang/611.1 Punkte).
Kleinkaliber-Gewehr liegend Junioren: Team 3. Rang, bestes ER Michael Schweizer, Brunnadern (9. Rang/604.9 Punkte).
Kleinkaliber-Gewehr 3×20 Juniorinnen: Team 1. Rang, bestes ER Martina Kaiser, Gams (1. Rang/578 Punkte).

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Der Arge Alp gehören zehn Länder, Provinzen, Regionen und Kantone aus vier Staaten an: Bayern (Deutschland), Lombardei, Trentino, Südtirol (Italien), Salzburg, Tirol, Vorarlberg (Österreich), Graubünden, St.Gallen, Tessin (Schweiz). Ziel der Arge Alp ist, «durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit gemeinsame Probleme und Anliegen der Mitgliedsländer, insbesondere auf ökologischem, kulturellem, sozialem und ökonomischem Gebiet, im Rahmen ihrer Befugnisse zu behandeln, das Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung für den alpinen Lebensraum zu vertiefen, die Kontakte zwischen den Völkern, Bürgerinnen und Bürgern zu fördern, die Stellung der Länder, Regionen, Provinzen und Kantone zu stärken sowie gemeinsam mit anderen Institutionen einen Beitrag zur europäischen Integration zu leisten».

«Oberstes Organ der Arge Alp ist die Konferenz der Regierungschefs. Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den einzelnen Mitgliedsländern. Ein Leitungsausschuss, bestehend aus leitenden Beamten der verschiedenen Länder, sorgt für die Vorbereitung der Konferenzen der Regierungschefs und die Durchführung deren Beschlüsse. Für die eigentliche Umsetzung des Arbeitsprogramms werden Projektgruppen mit Fachkräften aus den einzelnen Mitgliedsländern eingesetzt. Sitz der Geschäftsstelle der Arge Alp ist Innsbruck.»

Die Arge Alp Spiele
«Nach der Einstellung des langjährigen Arge Alp Sportprogramms wird in Form von Arge Alp Sommer- und Winterspielen die Sporttradition innerhalb der Arbeitsgemeinschaft aufrechterhalten. Das Projekt Arge Alp Spiele entspricht den im Jahr 2005 von der Arge Alp beschriebenen Zielen für die weitere Zusammenarbeit. Die Reduktion auf neun alpenspezifische Sportarten (Fussball, Sportschiessen, Fussbalturnier für Menschen mit und ohne Behinderung, Leichtathletik, Orientierungslauf und Sportklettern im Sommer sowie Ski alpin, Eishockey und Eiskunstlauf im Winter) und eine zwar dezentrale aber doch einheitliche Organisation der Wettkämpfe sind die wichtigsten Eckpfeiler des Projekts. Die Projektleitung obliegt dem Kanton Graubünden. Ihr steht eine Projektgruppe bestehend aus je einem Sportverantwortlichen aus allen Mitgliedsländern der Arge Alp zur Verfügung. Diese Ländervertreter treffen sich einmal jährlich zur Koordination des Wettkampfprogramms.»

Hier gibt es die detaillierte Rangliste aller Wettkämpfe und die Länderwertung sowie  einige Impressionen.


29.06.15
Finals OSPSV Gruppenmeisterschaft 2-stlg


Grabs und Dicken Ebnat-Kappel klare Sieger
Bevor am 4./5. Juli in Thun die Schweizer Gruppenmeisterschafts(GM)-Finals Gewehr G50m über die Bühne gehen, standen in der Schiesssportanlage Witen in Goldach am 27. Juni die Ostschweizer Finals Junioren und Elite auf dem Programm des Ostschweizer Sportschützen-Verbandes (OSPSV). Organisiert und durchgeführt wurde der anspruchsvolle Tages-Anlass von Hans Brauchli, Wildhaus, Abteilungsleiter GM (OSPSV), unterstützt von Bruno Hauser, Sportschützen Witen, Goldach und weiteren Helfern. Für das leibliche Wohl der Sportlerinnen und Sportler sorgten Martin und Ruth Laub, Pächterpaar des Vereinslokals. Anlässlich der Rangverkündigungen bedankte sich Hans Brauchli herzlich, sowohl bei den Athletinnen und Athleten als auch bei allen übrigen Beteiligten. Er drückte seine Freude über den in allen Teilen gelungenen und unfallfrei verlaufenen Anlass aus.

Vorrundenresultate entscheidend
Für die Junioren hiess es «früh aus den Federn», denn der Start für die 1. Vorrunde war bereits auf 7.30 Uhr angesetzt. Startberechtigt waren die ersten neun Vierergruppen aus der Qualifikation, von denen sieben anwesend waren. Das Programm für die je zwei Liegend- und Kniend-Schützen (2-Stellungen) bestand nebst den Probeschüssen aus 20 Schuss Einzelfeuer (EF). Die vier erstrangierten Gruppen qualifizierten sich für den Final, der auf Kommando geschossen wurde: 10 Schuss EF in je 60 Sekunden.

Das Endergebnis ergab sich jedoch aus den Resultaten der beiden Vorrunden und des Finals. Nach den 10 Finalschüssen lag Neckertal mit 395.4 Punkten zwar noch an der Spitze, vor Grabs (394.0), Gossau (390.3) und Wildhaus (373.6). Dank des besseren Vorrundenresultats schaffte es Grabs (Alexandra Walser, Marlies Kaiser, René Kaiser, Martina Kaiser) im Endergebnis mit 1901.0 Punkten (394.0/1507) dennoch klar an die Spitze, vor Gossau (Nico Enzler, Noel Rütti, Christian Alther, Nathalie Gsell) mit 1896.3 (390.3/1506), Neckertal (Noah Camenzind, Pascal Schmidt, Michael Schweizer, Marco Zogg) mit 1887.4 (395.4/1492) und Wildhaus (Sven Brauchli, Jan-Arne Birkhölzer, Sandra Kranich, Martin Huber) mit 1776.6 (373.6/1403) Punkten. Die ersten drei Ränge wurden mit Medaillen ausgezeichnet.

Glocken als Wanderpreise
Die Ausscheidungsrunden der 6 Finalteilnehmer aus den 18 qualifizierten Elite-Gruppen der Vorrunden dauerten über fünf Stunden. Das Programm der Fünfergruppen mit je drei Liegend- und zwei Kniend-Schützen (2-Stellung) beinhaltete je 20 Schuss EF. Die ersten 6 Gruppen qualifizierten sich für den Final, wobei die 10 Finalschüsse auf Kommando geschossen wurden. Dies im Gegensatz zu den Junioren allerdings in zwei Ablösungen. Zuerst alle Liegend-Schützen (18), Zeit pro Schuss 45 Sekunden, dann alle Kniend-Schützen (12), Zeit pro Schuss 60 Sekunden. Nach den 10 Finalschüssen belegte Heerbrugg-Balgach mit 497.5 Punkten den 1. Rang, vor Mosnang 1 mit 497.2 und Dicken Ebnat-Kappel 1 mit 497.1 Punkten. Auch hier ergab sich das Endergebnis erst aus den beiden Vorrunden und dem Final. Dank der besseren Vorrundenresultate liess Dicken Ebnat-Kappel 1 (Iwan Hüppi, Markus Künzli, Marcel Schilliger, Hansueli Mettler, Franco Santoro) die Konkurrenz klar mit 2417.1 Punkten (970/950/497.1) hinter sich. 2. Rang Mosnang 1 (Martin Gyger, Philipp Metzger, Roland Gyger, Sepp Baumann, René Bamert) 2407.2 (950/960/497.2), 3. Lengwil (Martin Brüllmann, Roman Seiz, Martin Tschannen, Marco Gerardi, Patrick Zihlmann) 2406,5 (952/963/491.5), 4. FSG St.Gallen 2403.8 (954/958/491.8), 5. Heerbrugg-Balgach 2401.5 (948/956/497.5), 6. Wolfhalden 2399.9 (952/954/493.9).
Die ersten drei Ränge erhielten Medaillen, zudem konnten sie je einen Wanderpreis in Form einer Glocke mit nach Hause nehmen. Die beiden Ranglisten sind hier (Elite), (Junioren) oder wie immer in der entsprechenden Rubrik „Resultate G50m“ hier zu finden. (Peter Jenni, Presse OSPSV)


Comments are closed.